Tanz und Bewegungstherapie

Was ist Tanz- und Bewegungstherapie (TBT)?

Die Tanz- und Bewegungstherapie ist eine psychodynamische Psychotherapie, die zur Gruppe der Kreativtherapien gehört. In ihrem therapeutischen Ansatz definiert sie sich als eine psychotherapeutische Behandlungsform, die mit Hilfe von Bewegung einen Prozess von emotionaler, kognitiver, sozialer und physischer Integration des Menschen fördert.

Tanz- und Bewegungstherapie fördert:

  1. Die motorischen Fähigkeiten und damit den Aufbau eines adäquaten Körperbildes.
  2. Das Selbstverständnis und somit die Selbstständigkeit
  3. Das Verständnis für muskuläre Hemmungen und Verkrampfungen als Ausdruck von unbewussten, stagnierenden und unterdrückten innerpsychischen Konflikten des Kunden.
  4. Die Erweiterung und Potenzierung der Selbsterfahrung und der persönlichen Entwicklung.
  5. Die Fähigkeit eines Menschen, seiner individuellen Persönlichkeit nach außen spontan „Ausdruck zu verleihen“ im Sinne von: „Ich zeige euch, wer ich bin, was ich will und kann“

Die Anwendungsbereiche der TBT

  • Psychiatrie, Tageskliniken und Psychotherapie
  • sonderpädagogische und psychosomatische Einrichtungen
  • Onkologie, Neurologie, Rehabilitation, Suchteinrichtungen
  • Krisenintervention bei Klienten mit starken körperlichen Veränderungen (z. B. nach Unfällen, Krebserkrankungen etc.)
  • Präventions- und Familientherapien, Beratungsstellen.

Wie ich arbeite:

  • Ich beobachte die Bewegungen und rege zu Veränderungen bzgl. der Mobilisierung diverser Körperteile, der Spannung der Muskulatur, dem Einsatz des Raumes, dem Interaktionsverhalten etc. an. Das heißt z.B. welche Schwerpunkte setzt der Kunde in der Bewegung? Welche Bewegungen müssen dementsprechend ergänzt und geübt werden?
  • Vor dem Hintergrund komplementärer Interaktionsfähigkeiten kommen Bewegungsspiele als Rollenspiele oder auch Regelspiele (siehe diverse Sportspiele, wie z.B. Fußball) zum Einsatz.
  • Ich gebe einen sicheren Raum, in dem die Kunden Beziehungserfahrungen sammeln können und interpersonelle Konflikte durch Übertragung auf den Therapeut aufarbeiten können.
  • Meine kinästhetische Empathie setze ich in der therapeutischen Beziehung ein, um die Kunden besser zu verstehen und eine Atmosphäre des Vertrauens und der Akzeptanz zu schaffen.
  • Die Bewegung wird als Kommunikationsmittel zwischen Therapeut und Kunde eingesetzt, um persönliche Ziele des Kunde sowie Bewusstwerdung bzgl. der Nähe-Distanz-Regulationen zu erreichen.

Verbaler Austausch

  • Das Gespräch ist grundsätzlich auf persönliche Stellungnahmen und Bewegung fokussiert.
  • Der Therapeut vermittelt zur Reflexion von Bewegungserfahrungen.
  • Ist kombinierbar mit anderen Ausdrucksformen wie dem Malen.
  • Kann je nach Konzentration und Reflexionsbereitschaft des Kunden in Form einer Reflexionsrunde zum Abschluss der Sitzung oder auch in kürzeren Abschnitten nach jeder einzelnen Übung stattfinden.

Preis:

Einzelsitzungen à 1 Stunde: Fr. 150,-

1. Termin ist kostenlos

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